Aufgebaute Wanderausstellung
Impressionen von der Wanderausstellung Lebendige Gewässer NUA NRW

NUA Wanderausstellungen

Die NUA verfügt über verschiedene Wanderausstellungen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten, die ausgeliehen werden können.

Derzeit stehen die folgenden Wanderausstellungen zur Verfügung:

 

Wanderausstellung Lebendige Gewässer in NRW

Über 50.000 km Bäche und Flüsse durchziehen unser NRW und bieten Tieren und Pflanzen wertvollen Lebensraum und uns Lebensqualität. Aktuell sind jedoch nur rund 10 % der wasserrahmenrichtlinienrelevanten Gewässer in NRW in einem „guten ökologischen Zustand“. Mit dem Landesprogramm „Lebendige Gewässer“ bzw. der Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union (EGWRRL) sollen die Fließgewässer ihren natürlichen Charakter zurückerhalten und bis 2027 rund 2.200 Gewässerkilometer renaturiert werden. Die Ausstellung von MULNV und NUA vermittelt Informationen, weckt Emotionen, stärkt das Bewusstsein und fördert die Handlungsbereitschaft für lebendige Gewässer. Im Hauptteil der Ausstellung geht es um die einzigartige Vielfalt unserer Bäche und Flüsse, ihrer Bedeutung und die Folgen von Eingriffen. Anhand ausgewählter Tiere wird veranschaulicht, was ökologischintakte Fließgewässer kennzeichnet, wie sich Eingriffe auswirken und was getan werden muss. Im Ergänzungsteil werden aus allen Regionen konkrete Maßnahmen an Bächen und Flüsse der charakteristischen Hauptgewässertypen vorgestellt. DieNUA bietetim Kontext unterschiedliche Veranstaltungsen an, darunter Fachtagungen und Exkursionsprogramme.

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Tel.: +4923613053316

 

Ausstellung Urbanes Gärtnern – gemeinsam gärtnern in der Stadt

Viele Bürgerinnen und Bürger wollen sich einmischen und mitentscheiden, was in ihrem Umfeld geschieht. Mit dem urbanen Gärtnern, hier als bürgerschaftlich betriebener Gartenbau verstanden, wird dieser Wille Wirklichkeit. Konkret sind urbane Gärten Plattformen für Mitgestaltung und zivilgesellschaftliches Engagement. Unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft können Akteurinnen und Akteure ihre persönliche Note ins Stadtbild einbringen, Anwohnerinnen und Anwohner kennenlernen, eine Gemeinschaft bilden, (Nutz-)pflanzen anbauen und eigenes Obst und Gemüse ernten. Die Ausstellung zeigt, dass in Nordrhein-Westfalen schon an vielen Orten in der Stadt gegärtnert wird, und möchte zu weiteren Gartenprojekten ermuntern. Die verschiedenen Formen und Möglichkeiten des gemeinsamen Gärtnerns werden im Überblick vorgestellt. Die Wanderausstellung kann beispielsweise in Schulen, Rathäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen gezeigt werden. Auch für einen Einsatz auf Messen, Veranstaltungen sowie sonstigen Festen und Aktionstagen ist sie geeignet. Die NUA hat im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen die Wanderausstellung erarbeitet. Interessierte Vereine, Initiativen, Bildungseinrichtungen oder öffentliche Einrichtungen haben die Möglichkeit, diese Ausstellung für einen Zeitraum auszuleihen.

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Ausstellung Mehr Platz für Spatz & Co

Dörfer und Städte sind nicht nur Lebensraum für Menschen. Auch viele Tier- und Pflanzenarten haben sich als „Kulturfolger“ an das Leben in und an Gebäuden angepasst. Zu den gebäudebrütenden Tierarten zählen beispielsweise Haussperling, Mauersegler und viele Fledermausarten. Im Zuge der notwendigen Wärmedämmung von Altbauten werden Nischen und Hohlräume, die den Tieren zuvor als Brutplätze gedient haben, meist vollständig verschlossen. Viele der Gebäudebrüter sind daher inzwischen selten geworden und teilweise sogar in ihrem Bestand gefährdet. Die Ausstellung „Mehr Platz für Spatz & Co“ vom BUND Landesverband NRW, die gemeinsam mit der NUA und der Biologischen Station Hagen konzipiert wurde, stellt einige der gebäudebrütenden Tierarten mit ihrer Biologie vor und klärt über ihre Gefährdungen auf. Sie informiert über Möglichkeiten für Schutzmaßnahmen in Gebäuden und bietet konkrete Unterstützung bei der Umsetzung bis hin zu Adressen für den Kauf von Nistkästen. Einige Kästen für die Integration in das Wärmeverbundsystem sind als Anschauungsobjekte in der Ausstellung enthalten. Darüber hinaus gibt die Ausstellung Tipps für die tierfreundliche Gestaltung des Wohnumfeldes. Die Finanzierung der Ausstellung erfolgte mit Unterstützung der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen (SUE).

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Ausstellung  NRW wird leiser

Was bedeutet Lärm, der seine Quelle im Haus und im häuslichen Umfeld hat, für Gesundheit und Wohlbefinden? Und: Was kann man tun, um Lärm zu vermeiden und damit sich selbst, seine Familie und sein nachbarschaftliches Umfeld vor Lärm zu schützen? Diese beiden Fragestellungen stehen im Fokus des Aktionsbündnisses „NRW wird leiser“, das durch das NRW-Umweltministerium  initiiert wurde. Die NUA betreut die Wanderausstellung, die den zentralen Baustein der Informations- und Kommunikationsinitiative des Aktionsbündnisses darstellt. Die Ausstellung erklärt, wie das Hören funktioniert, wann Geräusche zu Lärm werden und wie dieser den Menschen beeinflusst. Sie macht Lärmquellen im privaten und nachbarschaftlichen Umfeld erlebbar und gibt praktische Tipps, um Lärm zu mindern oder zu vermeiden. Hierzu gibt es zehn interaktive Stationen, an denen gehört, gefühlt und viel ausprobiert werden kann. So kann man beim Kurbeln eines Reifens dessen Geräuschemissionen messen, herausfinden wie laut das eigene Handy am Ohr eigentlich ist, oder den Schall der eigenen Stimme sichtbar machen. Verschiedene Materialien zur Schalldämmung können getestet und der Weg des Schalls durch das menschliche Ohr nachvollzogen werden. Weitere Informationen: www.nrw-wird-leiser.de

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Rahmenbedingungen

Voraussetzung für den gebührenfreien, landesweiten Ausstellungsservice der NUA ist die Bereitschaft der Entleiher, bestimmte Leistungen im Rahmen der Ausstellungspräsentation zu übernehmen.

Zielgruppe des Angebots

Die Wanderausstellung können in unterschiedlichen Kontexten im Rahmen der Informations- und Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden.

Diese Kompetenzen werden vermittelt

Die Ausstellungen geben einen Überblick über die Hintergrundinformationen und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf.

Adresse

Siemensstraße 5

45659 Recklinghausen

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